PROGRAMM
"Domschatten" Ankum
(05462-1670)
"Dorfschreiberei", Berge
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Lotto Greskamp, Fürstenau
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ROCK IN DER REGION
ROCK IN DER REGION
Auch dieses Mal stellen sich wieder vier junge Bands, bzw. Künstler dem Wettbewerb, um das Finale in Osnabrück zu erreichen. Mit „Unfames“ aus Fürstenau, die tanzbare Rockmusik bieten und landkreisweit bekannt sind messen sich „El Camino“ aus Löningen, die Stoner-Metal und Heavyrock miteinander verbinden. „A Place To Fall“ kommen aus dem Emsland und präsentieren eine Mixtur aus Postcore und Post-Rock – alle Bands arbeiten bereits im Studio an ihren ersten Alben und man kann auf die Ergebnisse sehr gespannt sein. Als Vierter im Bunde wird der Sologitarrist Marco Guido mit dabei sein.
Wer in der Region Osnabrück in einer Band spielt oder
einfach nur ein
Freund guter Livemusik ist, hat höchst wahrscheinlich schon einmal vom
"Rock in der Region"-Bandwettbewerb gehört. Zum mittlerweile 28. Mal
geben die Newcomer aus der Region im Herbst alles auf den Bühnenbrettern
- schließlich geht es nicht nur um den Eintritt in den Osnabrücker
Bandolymp, sondern gibt es für die Besten auch handfeste Förderungen wie
einen Tonstudioaufenthalt oder 1000 Euro Bandkassenzuschuss zu gewinnen.
Und so eine gute Platzierung bei Rock in der Region kann einem so Einiges
einbringen: Während Boozed nach dem Triumph es zum einem Plattenvertrag
gebracht und sogar in den WDR-Rockpalast geschafft haben, machen zum
Beispiel "Into the Wild" mit ihrer wilden Stoner-Mischung weit und
breit
die Bühnen unsicher. Und von den letztjährigen Gewinnern "Hi!
Spencer"
haben mittlerweile auch die meisten wohl gehört.
Möchte eine Band in deren Fußstapfen treten, muss sie sich zuerst in
einem der fünf Vorentscheide im Landkreis (Bad Essen, Bippen, Bramsche,
Georgsmarienhütte, Osnabrück) durchsetzen, bevor es traditionell im
Großen Saal des Osnabrücker Haus der Jugend vor großer Kulisse ums Ganze
geht. Auch wieder dabei ist die Relegationsrunde: Alle Zweitplatzierten
der Vorentscheide haben noch eine zweite Chance, sich ins Finale zu
rocken.
Ein paar Regeln gibt es natürlich auch. So muss in der Bandbesetzung
wenigstens ein "richtiges Instrument" vorkommen. "Es heißt ja
immer noch
Rock in der Region - der Fokus liegt ganz klar auf handgemachter Musik",
sagt Initiator Marco Gausmann vom Musikbüro Osnabrück e.V.. Freunde von
Computermusik und Plattenteller werden aber nicht gänzlich
ausgeschlossen. "Im vorletzten Jahr hatte die HipHop-Combo Salami[&]Kock
bei
ihrem Auftritt für zwei Minuten eine überaus dilettantisch gespielte
Trompete dabei. Damit ist dieser Regel dann genüge getan."
Die Ermittlung der Gewinner läuft ganz demokratisch ab: Das Publikum
darf, sofern pünktlich erschienen, um auch alle Bands zu sehen, auf
Stimmzetteln zwei Bands wählen. "So wird ausgeschlossen, dass die Band,
welche die meisten Freunde mobilisiert hat, gewinnt". Dazu gibt es auch
noch eine kompetente, aus altgedienten Muckern, Journalisten oder
Konzertveranstaltern bestehende Jury, die auf Bewertungsbögen in
verschiedenen Kategorien wie "Innovation",
"Soloinstrumente" und auch
"Bandnamen" Punkte zu verteilen hat.
"Man sollte sowas natürlich nicht allzu verbissen angehen, der Spaß
steht bei Rock in der Region eindeutig im Vordergrund - man sollte das
sportlich nehmen, wie zum Beispiel auf dem Bolzplatz". Marco war selber
schon zweimal mit seiner Ex-Punk-Band Pannkooken bei Rock in der Region
dabei, einmal sogar im Finale. "Beim ersten Mal sind wir auf den vierten
Platz gekommen, obwohl nur drei Bands beim Vorentscheid erschienen
sind".
Rock in der Region gibt es bereits seit 1987 und ist somit der
"dienstälteste" Bandwettbewerb der Region. Zahlreiche Vereine,
Institutionen, Einzelpersonen und Firmen beteiligen sich jedes Jahr, um
den Contest auf die Beine zu stellen. Die Fäden laufen aber im
"Musikbüro" zusammen, einem in Osnabrück ansässigen Verein, der Bands
und Musikern aus der Region bei der Proberaum- oder Auftrittssuche und
bei allen möglichen Fragen rund ums Musikmachen behilflich ist.
http://www.rock-in-der-region.de/22-11-vorentscheid-bippen/